Hier erfahren Sie, wofür wir stehen und wie wir Helmbrechts in Zukunft gestalten wollen. Im Zentrum steht unser Motto: MITEINANDER ANPACKEN. Für Fragen, Anregungen und Kritik sehen unsere Kandidatinnen und Kandidaten gern zur Verfügung!
Die nächsten Jahre werden für unsere Stadt herausfordernd. Unsere Haushaltslage ist angespannt. Das Großprojekt der Schulsanierung wird uns viel abverlangen. Leere Versprechungen wird es daher von mir nicht geben. Es braucht klare Strategien und Prioritäten, die Bereitschaft, gemeinsam anzupacken und eine ehrliche, transparente Kommunikation. So können wir Helmbrechts in eine gute Zukunft führen.
Bei vielen Themen sind wir in Helmbrechts bereits gut aufgestellt oder auf einem guten Weg. Hier wird es vor allem darum gehen, die Dinge zukunftsfest zu machen und weiterzuentwickeln. Der folgende 10-Punkte-Plan gibt einen Überblick über wichtige Themen.
Gute Bildung, verlässliche Betreuung und bezahlbarer Wohnraum sind die Grundlage für ein gutes Aufwachsen. Neben der Sanierung von Grund- und Mittelschule setzen wir uns für starke Kitas, attraktive und bezahlbare Freizeitangebote, gute Spielplätze (u.a. die Sanierung des Spielplatzes am Badeweiher Wüstenselbitz) sowie die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ein – etwa durch Zukunftswerkstätten und den Jugendstadtrat.
Seniorinnen und Senioren sollen sich in Helmbrechts sicher und gut aufgehoben fühlen. Dazu gehören altersgerechtes, barrierearmes Wohnen, verlässliche Betreuung und Begegnungsangebote wie z.B. ein Seniorenkino. Wir wollen außerdem einen Seniorenbeirat gründen und den Austausch zwischen den Generationen stärken. Zudem wollen wir Seniorinnen und Senioren über bestehende und neue Angebote besser informieren. Eine Möglichkeit hierzu wäre eine Themenseite in unserem HSL Aktuell.
Helmbrechts ist ein starker Wirtschaftsstandort. Das sichert Arbeitsplätze, Lebensqualität und die Zukunft unserer Stadt. Wir wollen den Austausch mit Betrieben und Beschäftigten ausbauen, unter anderem durch einen Unternehmer- und Händlerstammtisch. Wirtschaftsförderung soll Chefsache des Bürgermeisters sein – mit guten Kontakten zu Fördergebern, Behörden (u.a. zur Wirtschaftsförderung des Landkreises Hof) und wichtigen Netzwerken. Auch interkommunale Zusammenarbeit spielt hier eine wichtige Rolle - zum Beispiel bei der weiteren Entwicklung des Gewerbeparks A9 Mitte zusammen mit der Stadt Münchberg. Die städtische Ausbildungsmesse wollen wir weiter durchführen.
Gleichzeitig braucht es eine verantwortungsvolle Haushaltspolitik mit klaren Prioritäten, klugen Strategien und kreativen Lösungen, um die Handlungsfähigkeit unserer Stadt zu erhalten. Auch hier bietet die interkommunale Zusammenarbeit mit unseren Nachbarkommunen gute Chancen.
Eine lebendige Innenstadt, einladende Ortskerne, attraktive Wohnquartiere und die kluge Nutzung vorhandener Flächen sind wichtig. Programme der Städtebauförderung und Dorferneuerung wollen wir vorantreiben und weiterhin nutzen.
Das Leerstandsmanagement müssen wir wieder stärken. Leerstände können vermittelt, kreativ zwischengenutzt oder in Wohnraum umgewandelt werden. Auch kleine, kreative Ideen wie Möblierung, Bepflanzung und Beleuchtung schaffen Atmosphäre in unserer Innenstadt. Dafür wollen wir eine Taskforce ‚Innenstadt‘ gründen.
Außerdem wollen wir Barrieren im öffentlichen Raum weiter abbauen und den Park- und Verkehrsraum in der Innenstadt ordnen.
Zudem wollen wir die Entwicklung an unserem Kirchberg weiter voranbringen. Hier geht es unter anderem um die Neubelebung der Gaststätte in Verbindung mit den neuen Übernachtungsangeboten.
Auch das Umfeld des Bahnhofes gilt es in den nächsten Jahren aufzuwerten und weiterzuentwickeln.
Die Sanierung unserer Straßen und Kanäle bleibt eine wichtige Daueraufgabe, die wir unter Nutzung aller vorhandenen Fördermöglichkeiten weiter vorantreiben wollen. Darüber hinaus wollen wir den Breitbandausbau abschließen.
Ebenso wichtig sind die Versorgung der Bürgerschaft mit den Dingen des täglichen Bedarfs. Hier wollen wir mögliche Alternativangebote prüfen (z.B. digital unterstützte 24-Stunden-Läden). Auch die medizinische Versorgung muss gesichert sein. Auch wenn dies nicht in kommunaler Hand liegt - Kontakte knüpfen, dran bleiben und Netzwerke nutzen muss unser Beitrag sein.
In Sachen Mobilität hat der Hofer Land-Bus zu deutlichen Verbesserungen geführt. Diesen müssen wir weiter bewerben. Wir setzen uns zudem für den langfristigen Erhalt unseres Bahnhaltepunktes ein und wollen das Radwegenetz in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Hof weiter ausbauen und vorhandene Lücken schließen.
Unsere Feuerwehren sind ein wichtiger Garant für die Sicherheit unserer Bevölkerung. Sie müssen wir auch in Zukunft bedarfsgerecht ausstatten.
Helmbrechts ist als Kulturstadt überregional bekannt. Das macht uns zu einer offenen, einer einladenden Stadt. Dieses Profil wollen wir pflegen und weiterentwickeln. Auch das starke Sport- und Freizeitangebot wollen wir zukunftsfest aufstellen. Dazu gehört auch die weitere Entwicklung vorhandener Sporteinrichtungen wie unseren Turnhallen, Sport- und Bolzplätzen. Eine weitere Idee ist die Umsetzung einer neuen Multisportanlage mit Hilfe eines Crowdfunding-Projektes.
Von Aquawell bis Skaterpark, von Kärwamarkt bis Kindertag: Wir wollen Traditionen pflegen und neuen Ideen Raum bieten. Hierzu wollen wir unsere Vereine noch enger an der Entwicklung beteiligen.
Ohne Ehrenamt geht nichts. Es ist das Herz unserer Stadt. Es sichert Zusammenhalt und Demokratie. Deswegen wollen wir Engagement wertschätzen und stärken – durch Kooperation statt Konkurrenz, einen jährlichen Vereinskongress, einen Ehrenamtspreis und eine Ehrenamtsstelle im Rathaus. Darüber hinaus wollen wir die außerschulische Jugendbildung, offene Jugendarbeit und Demokratieprojekte weiter unterstützen. Integration wollen wir aktiv gestalten.
Wir wollen die Energiewende vor Ort gestalten – nachhaltig, sozial und gemeinsam mit den Menschen. Dazu brauchen wir starke Stadtwerke und Projekte mit Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Außerdem wollen wir die Straßenbeleuchtung weiter auf LED umrüsten, kommunale Liegenschaften energieeffizient entwickeln und Projekte zum Natur- und Artenschutz unterstützen.
Wir treiben die Digitalisierung voran, setzen gleichzeitig weiterhin auf persönliche Ansprechpartner im Rathaus. Kommunalpolitik funktioniert im Dialog. Geplant sind deshalb eine Bürgermeistersprechstunde, Bürgerversammlungen auch in den Ortsteilen, Ortsteilspaziergänge sowie eine klare und verständliche Kommunikation aus dem Rathaus. Wir wollen Bürgerbeteiligung z.B. in Form von Zukunftswerkstätten ausbauen. Wir brauchen die besten Ideen für die Zukunft.
Helmbrechts hat viel zu bieten. Wir sind Kulturstadt, Familienstadt und ein starker Wirtschaftsstandort. Diese Stärken wollen wir sichtbarer machen und neue Impulse – etwa am Kirchberg – aufgreifen. Eine Idee wäre ein Kulturerlebniswochenende mit exklusiver Übernachtung und genussvollen Momenten im Paket für Gäste. Zudem wollen wir uns als Wanderregion im Sinne sanften Tourismus weiter etablieren.